Lied
Es zieht der Strom unendlich sich
Hinab zum blauen Meer;
Vergebens wandert der Kosak
Dem Glücke hinterher.
Kommt der Kosak an fernen Strand;
Es tönt des Meeres Gischt.
Es tönet des Kosaken Herz,
Doch seine Seele spricht:
«Wohin, du ungebetner Gast?
Was ließest du daheim
Den Vater und die Mutter dein,
Dazu dein Mägdelein?
Der Fremde Menschen anders sind,
Es ist schwer mit ihnen zu leben!
Du kannst mit ihnen weinen nicht
Noch mit ihnen reden.»
Kommt der Kosak ins ferne Land;
Es tönt das blaue Meer.
Er ist dem Glücke nachgerannt —
Nun ist’s in Leid verkehrt.
Am Himmel fliegt der Kranichzug
In fremde Lande fort.
Nun wein, Kosak! — Dein Weg verwuchs
Mit Disteln und mit Dorn…
1838
Add to Favorites
Сподобалось чи ні? Залиште оцінку:
Коментарів ще немає... Будьте першим!