Der Dnepr stöhnt und brüllt, der breite…

Der Dnepr stöhnt und brüllt, der breite,
Zornbebend heult der wilde Wind,
Beugt tief hinab die hohen Weiden,
Wirft Wellen, die wie Berge sind.
Still kommt der bleiche Mond gezogen,
Lugt zaghaft hinter Wolken vor –
Gleich einem Kahn auf blauen Wogen
Versinkt er bald, taucht bald empor.
Noch krähte nicht der Hahn, noch schwiegen
Die Dörfer rings, du hörst kein Wort.
Nur Eulen rufen in den Zweigen,
Ein Eschenast knarrt hier und dort.

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