Lied
Es zieht der Strom unendlich sich
Hinab zum blauen Meer;
Vergebens wandert der Kosak
Dem Glücke hinterher.
Kommt der Kosak an fernen Strand;
Es tönt des Meeres Gischt.
Es tönet des Kosaken Herz,
Doch seine Seele spricht:
«Wohin, du ungebetner …
Es zieht der Strom unendlich sich
Hinab zum blauen Meer;
Vergebens wandert der Kosak
Dem Glücke hinterher.
Kommt der Kosak an fernen Strand;
Es tönt des Meeres Gischt.
Es tönet des Kosaken Herz,
Doch seine Seele spricht:
«Wohin, du ungebetner …
Der Dnepr stöhnt und brüllt, der breite,
Zornbebend heult der wilde Wind,
Beugt tief hinab die hohen Weiden,
Wirft Wellen, die wie Berge sind.
Still kommt der bleiche Mond gezogen,
Lugt zaghaft hinter Wolken vor –
Gleich einem Kahn auf …